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Energiemanagementsysteme

systematisch die Energie- und Materialeffizienz erhöhen

Von einem Energiemanagementsystem spricht man, wenn sich das Unternehmen ein energietechnisches Ziel - in der Regel die Steigerung der Energieeffizienz - setzt und die Zielerreichung systematisch verfolgt. Es werden also die Erkenntnisse aus dem Energiecontrolling mit einer Unternehmensstrategie verbunden. Durch die kontinuierliche Erhöhung der Energie- und auch Materialeffizienz soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dauerhaft gestärkt werden.

Energiecontrolling basiert auf dem Prinzip des klassischen PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) aus der Betriebswirtschaft.

 

ISO 50001 als internationaler Standard

Die ISO 50001 ist der derzeit einzige internationale Standard für EMS und daher weltweit anerkannt. Zugleich lässt die Norm genügend Freiraum, das Managementsystem den unternehmensspezifischen Bedürfnissen anzupassen. So kann es von Unternehmen aller Größen und Branchen und auch von anderen Organisationen wie zum Beispiel Behörden, Kirchen und Vereinen angewandt werden.

Unternehmen, die gemäß EDL-G zum regelmäßigen Energieaudit verpflichtet sind, können stattdessen auch ein ISO 50001- oder EMAS-zertifiziertes System betreiben und erfüllen damit ihre Pflicht.

hohe Förderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA fördert die erstmalige Anschaffung und Implementierung von Soft- und Hardware im Zusammenhang mit der Einrichtung oder Anwendung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems mit Zuschüssen von bis zu 40 Prozent (maximal 10 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben). Alternativ kann auch ein zinsgünstiger Kredit mit bis zu 55 % Tilgungszuschuss bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Hier gelangen Sie zu dem jeweiligen Programm des BAFA » bzw. der KfW » mit weiteren Detailinformationen.