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Energiecontrolling

mehr Wissen führt zu höherer Einsparung

Alternative

Beim Energiecontrolling werden zunächst Unterzähler für bestimmte Bereiche oder einzelne wichtige Prozesse im Unternehmen eingerichtet. Die Datenerfassung und Auswertung erfolgt heute in der Regel elektronisch - die Daten landen einfach auf Ihrem Bildschirm. Dazu wird vorab geklärt, was überhaupt zu messen Sinn macht bzw. welches Ziel verfolgt wird. Schließlich soll das Messen und Auswerten kein Zelbstzweck sein, sondern zu Ergebnissen führen. Sinnvoll ist es oftmals, die Verbräuche nicht bloß zu erfassen, sondern diese in ein Verhältnis zu Unternehmensprozessen zu setzen - also zum Beispiel Energieverbrauch pro hergestelltem Produkt. Erst anhand dieser sogenannten Kennzahlen kann die Energieeffizienz bestimmt werden.

In der Regel wird das Energiecontrolling von den Unternehmen in Eigenregie betrieben und wird nicht zertifiziert. Für die Vorplanung und die Installation stehen spezialisierte Berater ebenso bereit wie die Hersteller der Hard- und Software.

automatisch die Kosten senken

Ein typisches Beispiel für ein Energiecontrolling im kleinen Maßstab ist das Spitzenlastmanagement. Hier werden die Prozesse im Unternehmen - meist automatisch - derart gesteuert, dass der Stromverbrauch so gleichmäßig wie möglich über den Arbeitstag verteilt wird. Hintergrund: Unternehmen bezahlen im Unterschied zu Privathaushalten zusätzlich zur verbrauchten Strommenge auch die monatlich höchste Stromlast. Auch kann ein automatisiertes Energiecontrolling beispielsweise dazu genutzt werden, die Laufzeiten eines BHKW zu optimieren.

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