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Ist mein Unternehmen ein KMU?

Viele Förderangebote für Unternehmen in der europäischen Union sind daran geknüpft, dass diese ein KMU, also ein kleines oder mittleres Unternehmen, sind. Die Eckdaten (nicht mehr als 250 Mit­ar­bei­ter*innen + Umsatz max. 50 Mio € bzw. Bilanzsumme max. 43 Mio €) erscheinen zunächst klar. Doch was ist bei knapp über 250 Beschäftigten, darunter aber viele Teilzeitkräfte? Wie sieht es bei Beteiligungen an anderen Unternehmen aus? Und was ist überhaupt ein Unternehmen?

Der Leitfaden der europäischen Kommission führt Sie Schritt-für-Schritt zum Ergebnis, ob Ihr Unternehmen ein KMU im Sinne der Definition ist.

Was sind de-minimis-Beihilfen?

De-minimis-Beihilfen sind zulässige, weil nicht wettbewerbsverzerrende staatliche Beihilfen bzw. Subventionen an Unternehmen. Dazu gehören zum Beispiel zinsverbilligte KfW-Darlehen oder auch diese kostenfreien Impulsberatungen. Die maximal zulässige Höhe beträgt derzeit im Allgemeinen 200.000 € an Beihilfen in der Summe dreier Jahre (laufendes Jahr + vorangegangene zwei Kalenderjahre). Für bestimmte Branchen wie z.B. Agrar oder Straßengüterverkehr gelten abweichende Summen.

Bei zinsverbilligten Darlehen (z.B. KfW oder NBank) ist nicht die gesamte Kreditsumme die Beihilfe, sondern es wird ein so genannter Beihilfewert ermittelt. Dieser ist in dem Darlehensvertrag ausgewiesen. Genauere Erklärungen finden Sie im Merkblatt der NBank zu den de-minimis-Regelungen.