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KWK-Check

kostenloses Beratungsangebot zum Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung

Der Einsatz energieeffizienter und umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) - also Blockheizkraftwerken (BHKW) und Brennstoffzellenheizungen - wird sowohl vom Bund als auch der Stadt Oldenburg mit Zuschüssen gefördert. Aber ist der Einsatz am angedachten Standort überhaupt sinnvoll möglich? Genau zu dieser Frage bietet die Stadt Oldenburg mit dem „KWK–Check“ sowohl für Unternehmen als auch für Wohngebäude ein gezieltes und kostenfreies Beratungsangebot an.

Der KWK-Check liefert Antworten zu folgenden Fragen:

  • Lassen sich die Energiekosten durch eine KWK senken?
  • Welche Leistung (Strom, Wärme) sollte die KWK haben?
  • Welcher Brennstoff kann sinnvoll eingesetzt werden?
  • Rentiert sich der Einsatz von KWK am vorgesehenen Standort?
  • Wie viel CO2 und andere Emissionen werden durch KWK vermieden?
  • Welche weiteren Punkte sind zu klären, damit aus der Idee ein Projekt reifen kann?

Der KWK-Check nimmt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für das vorgesehene Objekt vor. Dabei werden die relevanten Investitions- und Betriebskosten, Fördermöglichkeiten sowie die Kosteneinsparungen und Erlöse berücksichtigt. Da auch die Betreiberform (Eigenbetrieb, Contracting und andere) sowie die Form des Energieeinsatzes (Eigenversorgung, Vermarktung und andere) Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit hat, werden entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten angesprochen.

Der KWK-Check ersetzt keine technische Fachplanung.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie an einem kostenlosen KWK-Check interessiert sind.

Ansprechpartner im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg  ist Herr Reiner Dunker, Tel. 235-3244, E-Mail: reiner.dunker(at)stadt-oldenburg.de

Bild: Stadt Oldenburg

KWK-Förderung

Förderung der Stadt Oldenburg

Im Rahmen des Förderprogramms "energetische Altbausanierung“ vom 27.04.2020 bezuschusst die Stadt Oldenburg die erstmalige Errichtung von BHKW-Anlagen bis 20 kW elektrischer Leistung mit 7,5 % der anrechenbaren Kosten (maximal 10.000 €) in Gebäuden, die vor 2002 errichtet wurden. Antragsberechtigt sind neben Privatpersonen auch kleine und mittlere Unternehmen, beauftragte KWK-Dienstleister (Contractoren) sowie Institutionen (z.B. in den Bereichen Kirche, Sport, Gesundheit und Bildung).

Diese Förderung gilt nicht für Brennstoffzellen-KWK, da die KfW-Förderung eine Kumulation (Kombination) mit anderen öffentlichen Zuschüssen nicht zulässt. Eine Kumulation mit den Förderprogrammen der BAFA ist in der Regel möglich.

» Weitere Informationen zu diesem Programm erhalten Sie hier.

 

KWK-Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

So genannte Mikro- und Mini-BHKW bis 50 kW elektrischer Leistung können mit einem einmaligen Investitionszuschuss von mindestens 1.900 € bis maximal 6.475 € gefördert werden. Darüber hinaus gibt es eine Einspeisevergütung sowie Zuschläge für den selbst verbrauchten Strom (in der Regel mindestens 4.800 €).

Das BAFA bietet auf seiner Homepage grundlegende Informationen zum Themenbereich Blockheizkraftwerke, Wärme- und Kältenetze sowie zum Thema BHKW-Förderung.

» BAFA-Förderung KWK

 

Brennstoffzellen-Förderung der KfW-Bank

Die KfW fördert den Einbau von stationären Brenn­stoff­zellen­systemen

  • in den Leistungs­klassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung,
  • in neue oder bestehende Wohn- und Nichtwohn­gebäude

mit einem Zuschuss­ zwischen 7.050 und 28.200 Euro.

» Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle

 

Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung

Bei Versorgungsanlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme effizient genutzt. Meist wird diese Wärme für Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung von einzelnen Wohngebäuden oder zur Nahwärmeversorgung von Bestandsquartieren oder Baugebieten eingesetzt.
Im Bereich von Unternehmen (Gewerbe, Handel, Dienstleistung) erfolgt die Wärmenutzung darüber hinaus für Produktionsprozesse oder auch als Antriebsenergie für Kältemaschinen. Der erzeugte Strom dient der Eigenversorgung oder wird in das Stromnetz der allgemeinen Versorgung eingespeist.

Eine verbreitete Anlagenvariante sind so genannte Blockheizkraftwerke (BHKW). Dabei handelt es sich um kleine bis mittelgroße KWK-Anlagen auf Basis von Verbrennungsmotoren oder Gasturbinen in Modulbauweise. Während bei diesen Anlagen die Wärmeversorgung auf ein bestimmtes Objekt oder auf die nähere Umgebung (z. B. einen Wohn-„Block“) beschränkt ist, dienen die größeren Heizkraftwerke zur flächigen Fernwärme-Versorgung oder zur Erzeugung von Prozesswärme in der Industrie.

Entsprechend den Anforderungen für den gewählten Einsatzzweck sind BHKW in passender Leistungsgröße erhältlich. So genannte Nano- und Mikro-BHKW stellen eine elektrische Leistung von etwa 1 Kilowatt (kW) bis 20 kW bereit. Diese werden vorrangig in Wohngebäuden sowie in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt. So genannte Mini-BHKW decken den elektrischen Leistungsbereich bis 50 kW ab. Größere BHKW-Einheiten bis zu mehreren 100 oder 1.000 kW finden optimale Einsatzmöglichkeiten in größeren Unternehmen und in Krankenhäusern. Die Wärmeleistung von BHKW ist nach grober Faustformel etwa 1,5 Mal so hoch wie die elektrische Leistung.

In Blockheizkraftwerken kommen häufig mit Erdgas betriebene Motoren zum Einsatz. Des Weiteren gibt es Antriebsmotoren für den Einsatz erneuerbarer Brennstoffe wie zum Beispiel Holzpellets, Öle oder Biogas. Energieeffiziente KWK ist im richtig gewählten Einsatzfall eine wirtschaftlich interessante Versorgungslösung und schont die Umwelt.

Ergänzende Informationen für Unternehmen und private Haushalte

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE), ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Gaswirtschaft, bietet u.a. vielfältige Informationen zum Thema KWK und BHKW. mehr» 

Für die Zielgruppen private Interessenten und kleine Unternehmen bietet die Homepage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen viele hilfreiche Informationen. Angeboten wird unter anderem eine Marktübersicht für BHKW bis 10 kWel. mehr»